18.09.2011

Thierfelder verhindert trotz vieler Probleme die Vorentscheidung in der Meisterschaft.

0019-31_07-2011-142Bei der vorletzten Veranstaltung der ADAC Procar im niederländischen Assen lief es von Anfang an für Guido Thierfelder und das Team von ETH Tuning nicht optimal. Trotz eines neu aufgebauten Motors gab es das ganze Wochenende Probleme mit der Elektrik, die auch nie ganz in den Griff zu bekommen waren.
„So viel hatten wir an einem Rennwochenende noch nie zu tun.“ meinte Guido Thierfelder.  Zwei Motorenwechsel, einer davon in rekordverdächtigen 56 Minuten, ein Getriebewechsel und ein neuer Kabelbaum, der extra im heimischen Troisdorf noch geholt wurde, hielten das Team das ganze Wochenende auf Trab.
Nachdem aufgrund dieser vielen Probleme im Qualifying nur der fünfte Platz heraussprang, profitiere Guido Thierfelder durch eine Strafversetzung von Tabellenführer Nils Mierschke ans Ende des Feldes, da er nach der Qualifikation den Motor wechseln musste. Thierfelder übernahm gleich in der ersten Runde die Führung in der Division 2 und verteidigte diese bis zum Schluss knapp gegen Mierschke, der das Feld von hinten aufgerollt hatte.
In Rennen zwei kam es noch schlimmer. Während des ersten Rennens hatte ein Stein ein Loch in den Kühler geschlagen, dass auch in der 15-minütigen Reparaturpause nicht vollständig wieder abgedichtet werden konnte.
So ging Guido Thierfelder mit Elektrik- und Kühlproblemen ins zweite Rennen. Die ersten Runden konnte er Mierschke noch hinter sich halten, doch aufgrund der Defekte fehlten die letzten Leistungereserven und Thierfelder kam auf Platz zwei ins Ziel.
Somit ist der Rückstand auf Nils Mierschke konstant bei neun Punkten geblieben.
Thierfelder meinte anschließend: „Nach so vielen Problemen können wir mit dem Ergebniss trotzdem sehr zurfrieden sein. Das Team hat einen super Job gemacht, so dass die Meisterschaft noch nicht entschieden werden konnte“.
Am 2.Oktober stehen die beiden letzten Läufe der ADAC Procar auf dem Hockenheimring an. Zwar ist die Meisterschaft aus eigener Kraft nicht mehr zu holen, aber das Team wird alles dafür tun, um die Entscheidung bis zur letzten Runde offen zu halten.

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