04.11.2018

Dramatisches Finale: Hilgenhövel sichert sich den Rookietitel

Kevin Hilgenhövel konnte gleich in seiner Debütsaison die Rookiewertung des Renault Clio Cup Central Europe für sich entscheiden. Doch bis es soweit war, verging ein sehr ereignisreiches Wochenende.
Schon in den freien Trainings unter nassen Bedingungen setzte Hilgenhövel mit Platz eins und vier ein deutliches Zeichen an seine Mitbewerber, dass es sehr schwer werden würde, ihm den Rookietitel noch streitig zu machen. Seine Teamkollegen Donar und Wodan Munding platzierten sich hier im Mittelfeld des Klassements. Doch pünktlich zum Qualifying setzte ein Infekt sowohl die Munding-Brüder als auch ein Großteil des Teams außer Gefecht, so dass in der Boxengasse nur der Clio von Hilgenhövel und eine Handvoll Teammitglieder die Fahne für das Team hochhalten konnten. Doch der Führende der Rookiewertung ließ sich davon nicht aus der Ruhe bringen. Er setzte seinen Clio auf die vierte Startposition, was den zweiten Platz in im Clio Cup Central Europe bedeutete, da bei diesem speziellen Event einige britische Clio-Fahrer mit am Start waren, die allerdings außerhalb der Wertung fuhren.
In einem vom Start weg unglaublich spannenden ersten Rennen mit vielen Positionswechseln kämpfte Hilgenhövel in der Führungsgruppe mit und fuhr auf Platz zwei hinter einem der britischen Kollegen über die Ziellinie, was den Sieg im Klassement des Clio Cup Central Europe bedeutete. Damit war auch der Gewinn in der Rookiewertung unter Dach und Fach.
Teamkollege Donar Munding ging aufgrund der ausgelassenen Qualifikation vom letzten Platz ins Rennen und fuhr noch auf Position 15 vor in die Punkteränge. Wodan Munding war noch nicht wieder genesen und musste auch das erste Rennen auslassen.
Doch am späten Abend wurde Hilgenhövel mit einer nachträglichen Zeitstrafe wegen eines Frühstarts belegt, welche ihn auf Platz 14 zurückwarf. Somit war die Rookiewertung wieder völlig offen. Hilgenhövel musste also im abschließenden Rennen nochmal alles geben, um endlich den ersehnten Titel einzufahren.
Im zweiten Rennen startete Hilgenhövel vom Platz zwei, wurde aber in den ersten Kurven ausgerechnet von einem der britischen Fahrer hart in die Seite getroffen und fiel ein paar Positionen zurück. Doch Hilgenhövel steckte nicht auf und holte sich die verlorenen Plätze nach und nach zurück. An der Spitze kämpften zwei der britischen Gaststarter um den Laufsieg, doch Hilgenhövel führte vor allen Fahrern des Clio Cup Central Europe und gab diese Führung auch nicht mehr ab. So feierte er mit seinen zweiten Saisonsieg auch endgültig den Sieg in der Rookiewertung: „Einfach der Wahnsinn! Das war wahrscheinlich das bisher beste Rennwochenende meines Lebens! Das Auto lief einfach klasse. Ein Riesendank an das Team, das unter diesen widrigen Bedingungen alles gegeben hat. Das wir im ersten Jahr im Clio Cup gleich zwei Rennen gewinnen und die Rookiewertung holen ist einfach unglaublich.“
Donar Munding startete im zweiten Lauf wieder vom Ende des Feldes und arbeitete sich wieder ins Mittelfeld vor. Leider musste er aber aufgrund eines technischen Defekts zur Halbzeit das Auto in der Box abstellen. Wodan Munding musste auch das zweite Rennen leider auslassen und blieb punktelos.

Trotz vieler Höhen und Tiefen, die eine Cup-Saison mit sich bringen, kann das Team sehr zufrieden sein. Zwei Rennsiege – die bisher einzigen Siege eines Rookies im Renault Clio Cup Central Europe – Sieg in der Rookiewertung und Platz fünf in der Teamwertung sind für eine Debütsaison sehr gute Ergebnisse. Wir hoffen, dass es so weitergeht!

01.11.2018

Großes Finale in Frankreich

Dieses Wochenende steigt auf dem Circuit Paul Ricard in Südfrankreich nicht nur das große Finale des Renault Clio Cup Central Europe, sondern aller weltweit stattfindenden Clio Cup Serien, welches mit einem großen Superfinale am Sonntag seinen Abschluss findet. Hier treten die besten Fahrer aller Meisterschaften gegeneinander an, um quasi den „Clio-Weltmeister“ zu krönen.
Gerade Kevin Hilgenhövel darf sich berechtige Hoffnungen auf das Superfinale machen, denn der beste Rookie jeder Serie ist hier startberechtigt. Doch bis dahin wird es noch ein langer Weg. Zwar reist er mit 26 Punkten Vorsprung in der Rookiewertung an die Cote d’Azur, doch aufgrund der Sonderregelung an diesem Wochenende, bei dem die doppelte Punktzahl vergeben wird, hat rein rechnerisch noch jeder Rookie die Chance, diese Wertung für sich zu entscheiden.
Doch auch seine Teamkollegen Wodan und Donar Munding machen sich berechtigte Hoffnungen, nach den guten Leistungen bei der letzten Veranstaltung in Hockenheim viele Punkte mitzunehmen und in der Wertung noch viele Plätze gut zu machen.

Der Zeitplan für das Finale in Paul Ricard:

Freitag, 02.11.2018
10:20 Uhr: 1. freies Training
14:50 Uhr: 2. freies Training

Samstag, 03.11.2018
09:00 Uhr: Qualifying
13:45 Uhr: Rennen 1

Sonntag, 04.11.2018
09:55 Uhr: Rennen 2
14:00 Uhr: Qualifying Superfinale
16:30 Uhr: Rennen Superfinale

Alle Rennen werden im Livestream auf www.renault-sport.de übertragen.

Wir halten euch auf dem Laufenden!

19.09.2018

Hilgenhövel baut Vorsprung in der Rookiewertung aus

Bei der vorletzten Veranstaltung des Renault Clio Cup Central Europe auf dem Hockenheimring konnte Kevin Hilgenhövel seinen Vorsprung in der Rookiewertung weiter ausbauen. Auch Donar Munding zeigte nach seiner Rennpause eine starke Vorstellung fuhr sein bisher bestes Saisonergebnis ein. Sein Bruder Wodan Munding hingegen war mit seinem Wochenende nicht zufrieden.
Während die freien Trainings für die drei jungen Fahrer noch dem Kennenlernen der Strecke und der Setuparbeit dienten, wurde es in der Qualifikation dann ernst. In der extrem engen Session – 17 Fahrer lagen am Ende innerhalb einer Sekunde – platzierte sich Kevin Hilgenhövel mit nur 0,3 Sekunden Rückstand auf Rang acht. Auch Donar Munding fuhr sein bis dato bestes Qualifying und holte die elfte Position. Nur Wodan Munding haderte mit seinem Ergebnis. Der 18-jährige Abiturient konnte die Rundenzeiten aus den Trainings nicht bestätigen und musste sich mit der 23. Position zufriedengeben: „Das ganze Wochenende habe ich mir allein mit dem Zeittraining selbst versaut. Und das Schlimmste daran ist, ich habe keine Ahnung, was ich da im Zeittraining falsch gemacht haben soll. Das Auto lag absolut klasse, meine schnellste Runde fühlte sich absolut top an und dennoch fehlten mir plötzlich drei Zehntelsekunden zu meiner Bestzeit aus dem freien Training“ lautete die Selbstkritik des jungen Stuttgarters.
Doch im ersten Rennen lief für die Munding-Brüder besser wie für Kevin Hilgenhövel. Der 19-jährige Sauerländer musste nach einer Kollision in der zweiten Kurve bereits nach der ersten Runde sein beschädigtes Fahrzeug in des Box abstellen. Donar Munding hingegen hielt sich aus allen Scharmützeln raus und fuhr ein unspektakuläres aber sehr effektives Rennen. Der 16-jährige Schüler belegte am Ende den siebten Platz und war damit gleichzeitig bester Rookie. Sein Bruder Wodan Mundig tat es ihm gleich. Er machte viele Positionen gut, wurde am Ende Elfter und zweitbester Rookie des Rennens.
Aufgrund der Beschädigungen am Fahrzeug von Kevin Hilgenhövel mussten die Mechaniker von ETH Tuning bis tief die Nacht das Fahrzeug für das zweite Rennen am Sonntagmorgen wiederherstellen.
Im zweiten Rennen lief es wesentlich turbulenter ab als in der ersten Runde des Wochenendes. Hier war auch wieder die zweite Kurve der Schauplatz des Geschehens. Im hinteren Mittelfeld kam es zu einer folgenschweren Kollision, durch die zum einen Wodan Munding unverschuldet in einen Dreher und damit ans Ende des Feldes katapultiert wurde und zum anderen Rennabbruch führte. Die dadurch bedingte starke Verkürzung der Restrennzeit ließ nur noch wenige Möglichkeiten für eventuelle Aufholjagden. Kevin Hilgenhövel ließ diesmal nichts anbrennen, gewann noch zwei Positionen, sah als Sechster die Zielflagge und gewann auch die Rookiewertung dieses Rennens. Der zweitbeste Rookie war ebenfalls wieder ein Fahrer von ETH Tuning, nämlich Donar Munding, der Rang 12 belegte. Der Pechvogel dieses Rennens war diesmal leider Wodan Munding, der nach einem weiteren Rammstoß eines Konkurrenten aus Sicherheitsgründen die Box ansteuerte und das Rennen aufgab.
Kevin Hilgenhövel baute durch seinen sechsten Platz seinen Vorsprung vor dem finalen Event auf dem Circuit Paul Ricard Anfang November weiter aus, da seine direkten Konkurrenten in der Rookiewertung an diesem Wochenende kaum punkten konnten. Auch Donar und Wodan Munding machten einige Plätze gut.
Zufrieden war Hilgenhövel trotzdem nicht: „Da war mehr drin, gerade im ersten Rennen. So etwas darf mir nicht passieren. Ein riesen Dankeschön an unsere Mechaniker, dass sie das Auto wieder hinbekommen haben. Eine Wahnsinnsleistung! Jetzt haben wir es in der Hand, die Rookiewertung nach Hause zu holen. Das ist jetzt unser Ziel.“
Das Saisonfinale des Renault Clio Cup Central Europe findet vom 02. – 04. November auf dem Circuit Paul Ricard in Frankreich statt.

04.09.2018

Erster Sieg für Kevin Hilgenhövel!

Der Knoten ist geplatzt! Bei der fünften Veranstaltung des Renault Clio Cup Central Europe im tschechischen Most feierte Kevin Hilgenhövel den ersten Sieg nach langer Durststrecke.
Nach dem unglücklichen Wochenende in Zandvoort konnte ETH Tuning nur mit einem Fahrzeug an den Start gehen, da die Fahrzeuge der von Donar und Wodan Munding nach deren Unfällen in der kurzen Zeit leider noch nicht wiederhergestellt waren. Schon in den freien Trainings deutete sich an, dass es an diesem Wochenende endlich eine vordere Platzierung für Hilgenhövel geben könnte.

Die Qualifikation gestaltete sich aber spannender als erwartet. Nach einer Unterbrechung der Session, die auf regennasser Fahrbahn gestartet wurde, gingen alle Fahrer bei abtrocknenden Bedingungen noch einmal für eine schnelle Runde auf die Strecke. Kevin Hilgenhövel konnte sich hier gegen viele erfahrende Mitbewerber durch und sicherte mit Platz vier das bisher beste Qualifikationsergebnis der Saison.

Im ersten Rennen, welches auch als Wet-Race gestartet wurde, ging es wieder turbulent zur Sache. Viele Positionswechsel und kleinere Ausritte fast aller Teilnehmer wirbelten das Feld durcheinander. Kevin Hilgenhövel lieferte ein gutes Rennen und sah auf Position zwei die Zielflagge. Doch die Freude währte leider nicht lange. Nach einer Entscheidung der Rennleitung wurde Kevin Hilgenhövel nachträglich mit einer 30-Sekunden-Zeitstrafe und einer Strafversetzung um drei Startplätze für das zweite Rennen belegt, da er in einer Gelbphase einen Mitstreiter überholt hatte: „Das ist ganz bitter. Leider habe ich in der ganzen Gischt die gelben Flaggen nicht gesehen. Als ich die Flaggen dann gesehen habe, war es leider schon zu spät“ meinte Hilgenhövel nach der Entscheidung der Stewards. Damit wurde er nur auf Platz 19 gewertet und verlor dadurch vorerst auch die Führung in der Rookiewertung.

Doch Fahrer und Team steckten nicht auf und versuchten es im zweiten Rennen natürlich erneut. Von Platz sechs startend, rückte Hilgenhövel wieder auf nasser Strecke durch eine Rangelei der vor ihm fahrenden Autos nach der ersten Kurve schon auf die zweite Position vor. Zwar musste er kurzzeitig den zweiten Platz an Karol Urbaniak abgeben, doch anschließend ging es hoch her. Urbaniak kürzte in der ersten Schikane ab und überholte so den Führenden Fabio Citignola. Hilgenhövel wiederum nutzte die Gunst der Stunde und verwies Citignola kurz darauf auf Position drei. Urbaniak musste aufgrund seiner Aktion eine Durchfahrtsstrafe antreten, da er sich regelwidrig einen Vorteil verschafft hatte. Hilgenhövel wurde so auf die führende Position gespült und setzte sich zusammen mit dem zweitplatzierten Citignola deutlich vom Rest des Feldes ab. Hilgenhövel verteidigte seine Führung bis zum Schluss und feierte somit seinen ersten Sieg im Renault Clio Cup Central Europe!

Hilgenhövel: „Wahnsinn! Vielen Dank ans ganze Team für die tolle Arbeit! Das Auto lag unter diesen Bedingungen perfekt. Das es dann so gut lief, einfach super! Ich hoffe, wir können jetzt weiterhin gute Ergebnisse holen.“
Der Zweitplatzierte Fabio Citignola wurde nach der technischen Kontrolle aus der Wertung genommen, so dass Hilgenhövel sogar wieder die Führung in der Rookiewertung übernehmen konnte.
Vom 14. – 16. September geht es im Rahmen der NASCAR Whelen Euro Series schon in die vorletzte Veranstaltung auf dem Hockenheimring.

21.08.2018

Unglückliches Wochenende für ETH Tuning

Auf dem Dünenkurs im niederländischen Zandvoort wollte das Team von ETH Tuning in Person von Kevin Hilgenhövel die Führung in der Rookiewertung weiter ausbauen und auch den beiden Neueinsteigern im Team, Wodan und Donar Munding, zu weiteren guten Resultaten verhelfen. Doch leider kam alles anders als erwartet.

Nachdem die Ergebnisse im freien Training auf ein gutes Qualifikationsergebnis hoffen ließen, musste das Team aus Troisdorf hier schon die ersten Rückschläge einstecken. Durch viele Unterbrechungen hatten alle Fahrer große Schwierigkeiten, eine gute Rundenzeit in den niederländischen Asphalt zu brennen. Auch die Fahrer von ETH Tuning hatten großes Pech in dieser Session. Wodan Munding war auf Position 16 noch der schnellste Fahrer im Team, während sich Kevin Hilgenhövel mit Rang 18 zufriedengeben musste. Ganz schlimm erwischte es des Dritten im Bunde, Donar Munding. Er kam in der Hugenholtz-Kurve leicht von der Strecke ab, drehte sich und schlug frontal in die Mauer ein. Aufgrund der starken Beschädigungen am Fahrzeug war damit das Wochenende für Donar Munding leider gelaufen.

Im ersten Lauf glänzte Kevin Hilgenhövel wieder als Meister der Aufholjagden. Er kämpfte sich wieder zehn Plätze nach vorne und belegte im Ziel Platz acht. Wodan Munding hatte indes wieder Pech. Gleich in der zweiten Kurve wurde er von der Strecke geschoben und in einen Dreher gezwungen. Glücklicherweise blieb er von einem Einschlag in die Leitplanken verschont, musste aber das gesamte Feld an sich vorbeifahren lassen und belegte am Ende nur Rang 23.

Im zweiten Rennen am Sonntag sollte es aber noch schlimmer kommen. Nach einer guten Anfangsphase und durch viele Rangeleien im Starterfeld waren Kevin Hilgenhövel und Wodan Munding bereits auf die Plätze sieben und neun vorgerückt, als das Unheil seinen Lauf nahm. Im Kampf um Platz acht verbremste sich Wodan Munding in der Anfahrt zur Tarzankurve und kollidierte ausgerechnet mit seinem Teamkollegen Kevin Hilgenhövel, der dadurch ins Kiesbett verschoben wurde. Er konnte sich zwar aus eigener Kraft wieder aus dem Kiesbett befreien, musste aber aufgrund der Beschädigungen seinen Clio in der Box abstellen. Zu allem Übel bekam Wodan Munding wegen dieses Zwischenfalls noch eine Durchfahrtsstrafe, die auch ihn wieder weit zurückwarf. Am Ende kam er auf Position 18 über die Ziellinie.

Damit fielen alle Fahrer in der Gesamtwertung zurück, und auch in der Rookiewertung ist der Vorsprung von Kevin Hilgenhövel auf gerade einmal 10 Punkte zusammengeschmolzen. Insgesamt also ein sehr enttäuschendes Wochenende für alle Fahrer und viel Arbeit für das Team, um die Fahrzeuge für die nächste Veranstaltung am ersten Septemberwochenende im tschechischen Most wieder flott zu bekommen.

08.08.2018

Hilgenhövel übernimmt Führung in der Rookiewertung – Pechvogel Donar Munding

Bei der dritten Veranstaltung des Renault Clio Cups Central Europe konnte Kevin Hilgenhövel endlich die Tabellenführung in der Rookiewertung übernehmen. Der Pechvogel des Wochenendes war Neuzugang Donar Munding, der leider punktlos blieb.
Vor dem Heimrennen auf dem Nürburgring konnte das Troisdorfer Team ETH Tuning zwei Neuzugänge zu vermelden. Die Brüder Donar und Wodan Munding stießen nach der zweiten Veranstaltung am Red Bull Ring zum Team, so dass nun drei statt ein Fahrer unter der Flagge von ETH Tuning auf Punktejagd gingen.
Nachdem in den freien Trainings noch das Kennenlernen der neuen Fahrzeuge und der Strecke im Vordergrund stand, sollte im Zeittraining eine gute Ausgangsposition für alle Fahrer hergestellt werden. Doch in einem schwierigen und von den Rundenzeiten sehr engem Qualifying, reichte es leider nur für die Plätze zwölf (Donar Munding), 15 (Wodan Munding) und 16 (Kevin Hilgenhövel), was bei 33 Startern Plätze im hart umkämpften Mittelfeld bedeuteten.
Doch im ersten Rennen zeigte Kevin Hilgenhövel wieder seine Qualitäten, die er bei den Veranstaltungen zuvor auch schon gezeigt hatte. Er kämpfte sich in einem von allen Beteiligten hart geführten Rennen wieder Platz für Platz nach vorne und beendete diesen ereignisreichen Lauf auf Platz neun, was gleichzeitig den Sieg in der Rookiewertung bedeutete. Wodan Munding machte es ähnlich wie Kevin Hilgenhövel. Er machte auch einige Positionen gut und fuhr auf Platz zwölf über die Linie, was in der Rookiewertung für Platz zwei hinter Hilgenhövel reichte. Der Pechvogel war allerdings der jüngste der ETH-Fahrer, Donar Munding. Nach einem schlechten Start fiel er sogar hinter seine beiden Teamkollegen zurück und musste im letztem Renndrittel nach einem recht harten Kontakt mit einem Mitbewerber sogar die Box ansteuern und das Rennen aufgeben.
Zu allem Übel konnte er sogar im zweiten Rennen nicht mehr antreten, da sich Beschädigungen als zu schwer erwiesen, um diese an der Strecke beheben zu können. Somit konnten nur noch zwei Fahrer von ETH Tuning im zweiten Rennen des Wochenendes an den Start gehen.
Auch im zweiten Rennen ging es für Kevin Hilgenhövel wieder einige Plätze nach vorne, aber das Feld zog sich nach ein paar Runden ungewöhnlich schnell auseinander und eine Safety-Car-Phase kurz vor Schluss – in der auch das Rennen beendet wurde – machte eine weitere Aufholjagd zunichte. Somit sprang diesmal nur der elfte Platz heraus, was aber den zweiten Platz in der Rookiewertung bedeutete, in der Kevin Hilgenhövel damit auch die Führung übernehmen konnte. Sein Teamkollege Wodan Munding hatte diesmal weniger Glück. Nachdem er anfangs ein paar Positionen gutmachen konnte, wurde er von einem Mitbewerber fast von der Strecke gedrängt und verlor dadurch wieder viele Positionen. In der Endabrechnung war mit Platz 17 im Gesamtklassement nicht mehr drin. Wenigstens in der Rookiewertung konnte er hinter seinem Teamkollegen Hilgenhövel Position drei sichern, in der er von Platz acht auf fünf aufrücken konnte.
Trotz aller Widrigkeiten ein gutes Teamergebnis für ETH Tuning. Schon vom 17. – 19. August geht es im niederländischen Zandvoort wieder auf Punktejagd im Renault Clio Cup Central Europe. Das Zeil muss natürlich sein, die Führung in der Rookiewertung zu verteidigen und ein gutes Gesamtergebnis zu erzielen

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