06.06.2018

NAVC: Florian Bartl verteidigt die Tabellenführung

Die zweite Veranstaltung der NAVC Rundstreckenmeisterschaft auf dem Nürburgring präsentierte sich mit typischem Eifelwetter und stellte so manchen Teilnehmer vor kleinere Probleme. Auch Florian Bartl, der Tabellenführer der Klasse 8 bis 1600 Kubikzentimeter, kam im Gegensatz zum Auftakt in Most nicht ganz so gut zurecht.

In einem verregneten Qualifikationstraining konnte Florian Bartl mit seinem Citroen AX durch einige Unterbrechungen keine optimale Runde fahren und konnte sich nur die dritte Position für das erste Rennen sichern.
Beim Start zum ersten Rennen verlor er sogar noch eine Position, die er sich aber nach einer halben Runde schon wieder zurückholen konnte. Anschließend begann der Kampf um die zweite Position, der bis zur letzten Runde andauerte. Bartl steckte nicht auf und holte sich in der letzten Runde auch noch Platz zwei.

Auch im zweiten Rennen des Wochenendes kam Bartl nicht gut vom Start weg und musste wieder eine Position abgeben, die er aber auch nach einigen Runden wieder zurückerobern konnte. Jetzt musste sich Bartl auf Position zwei gegen seine Mitstreiter erwehren, was allerdings gegen Ende des Rennens seinen Tribut forderte. Wegen nachlassenden Reifen und vor allem nachlassenden Bremsen kam Bartl in der vorletzten Runde etwas von der Ideallinie ab und musste einen seiner Verfolger passieren lassen. In der Endabrechnung also die dritte Position für Florian Bartl im zweiten Lauf dieses Wochenendes.
Damit verteidigte Bartl die Tabellenführung in der Klasse 8 der NAVC Rundstreckenmeisterschaft.
„Das Wochenende war recht schwierig für mich. Ich kann nicht so richtig in die Sessions rein. Dadurch musste ich hart um die Plätze kämpfen. Aber zum Glück konnte ich die Führung behaupten. Ich hoffe, dass es beim nächsten Mal wieder besser läuft.“

Bartl’s Teamkollege Lars Langenbach fuhr ein unauffälliges, aber solides Ergebnis ein. Mit Platz sieben im ersten – und Platz neun im zweiten Rennen sammelte er neben den Punkten vor allem weitere Erfahrung auf seinem Peugeot 207, den er erst seit der ersten Veranstaltung dieser Saison einsetzt.

Foto: MSC Westpfalz e.V.