02.10.2012

Erfolgreicher Saisonabschluss für ETH Tuning

0009-39_08-2012-1015Das Finale der ADAC Procar fand auch wie im letzten Jahr am Hockenheimring statt. Da die Meisterschaft in der Division 2 schon zu Gunsten von Guido Thierfelder entschieden war, hieß es noch für  den Peugeot-Piloten, sich mit guten Ergebnissen in die Winterpause zu verabschieden und den Teamkollegen Andreas Rinke und Norbert Heinz zur Seite zu stehen.

Für Norbert Heinz bahnte sich über das ganze Wochenende ein Duell mit Julia Trampert an, da die gefahrenen Rundenzeiten sehr eng zusammen lagen. In der Qualifikation kam Norbert Heinz dann auf Platz neun knapp hinter Trampert. In Rennen eins duellierten sich beide dann über viele Runden, doch Norbert Heinz konnte gegen Rennmitte Julia Trampert überholen und sich etwas absetzen, so dass er vor Julia Trampert und Michael Zeilinger auf Platz neun ins Ziel kam, da er nur Lennart Marioneck passieren lassen musste, der von der letzten Startposition ins Rennen gehen musste.
Im zweiten Rennen lief es zurest ähnlich gut für den 61-jährigen, aber nach einem kurzen Ausflug ins Kiesbett musste Norbert Heinz kurz vor Rennende mit einem Reifenschaden die Box ansteuern und einen Reifen wechseln lassen, so dass er mit Rundenrückstand über die Ziellinie fuhr. Seiner Laune schadete das aber nicht: „Ich bin sehr zufrieden. Vielen Dank an ETH Tuning für diese zwei super Wochenenden. Es war einfach nur geil!“ war das Resümee des Saarländers.

0001-58_08-2012-1002Unser Newcomer Andreas Rinke war fest entschlossen, seine guten Leistungen vom Nürburgring zu bestätigen. So kam er während der freien Trainings immer besser in Fahrt und fuhr in der zweiten Session sogar die Bestzeit. Im Qualifying sprang dann die zweite Startposition mit 0,052 Sekunden hinter Vorjahresmeister Niels Mierschke und vor dem neuen Meister und Teamkollegen Guido Thierfelder heraus, doch zufrieden war der Citroen Saxo-Pilot trotzdem nicht: „Ich hatte in meiner schnellen Runde einige Fehler drin, die mich mindestens eine halbe Sekunde gekostet haben. Da war mehr drin.“ War die Bilanz von Andreas Rinke nach der Qualifikation. Im ersten Rennen kam er beim ersten Start nicht optimal weg und musste sich nach der ersten Runde auf Platz fünf einordnen. Doch dann schlug die Stunde des Lahnsteiners. Schon kurz danach konnte er am Ausgang der Spitzkehre gleich zwei Konkurrenten, nämlich Ralf Glatzel und den amtierenden Europameister Kevin Krammes, überholen und sich auf Platz drei nach vorne schieben. Anschließend profitierte er auch noch von technischen Problemen bei Niels Mierschke und erbte somit die zweite Position hinter Teamkollegen Guido Thierfelder, auf den er auch noch ein wenig aufschließen konnte. Somit war die erste Podestplatzierung im seinen erst dritten Rennen im Sack.
Beim stehenden Start ins zweite Rennen bog Andreas Rinke sogar als Erster in die Nordkurve ein, da er etwas besser als sein Teamkollege Thierfelder wegkam. Doch Lennart Marioneck und Wilson Borginio drückten gewaltig von hinten und konnten Rinke nach wenigen Runden überholen. Bis kurz vor Schluss lag Andreas Rinke auf Platz drei, schnappte sich aber dann noch Wilson Borginio und fuhr wie schon im ersten Rennen Platz zwei nach Hause und konnte auf dem Siegerpodest seine erste Sektdusche als Fahrer genießen. „Das ist der Wahnsinn! Ich bin super glücklich. Ich hoffe, im nächsten Jahr die komplette Saison fahren zu können.“ war der Kommentar von Andreas Rinke nach dem Rennen.

0007-38_08-2012-3117Für den neuen Meister Guido Thierfelder lief es anfangs nicht so gut. Wegen einer fiebrigen Erkältung am Samstag musste er das zweite freie Training auslassen und ging auch gehandikapt in die Qualifikation, die er auf Platz drei abschloss. Da der auf neue Reifen verzichtet hatte, war der Troisdorfer trotzdem zufrieden: „Aufgrund meiner Erkältung und den nicht mehr neuen Reifen war es in Ordnung. Ich hatte noch sehr gute Reifen aus den letzten Veranstaltungen, die allerdings in der Quali nicht mehr optimal funktionieren. Dann habe ich Andreas noch einmal ein wenig Windschatten gegeben. Ich freue mich sehr auf die Rennen mit Andi!“.
So sollte es auch kommen. Gleich am Start konnte Guido Thierfelder von Platz drei auf eins vorfahren und baute den Vorsprung in jeder Runde aus. Somit war zusammen mit Andreas Rinke auf Platz zwei der Doppelsieg für ETH Tuning perfekt, was Guido Thierfelder gleich auf der Strecke zusammen mit seinem Teamkollegen feierte. „Ich konnte nach dem Start gleich nach vorne fahren und das Rennen kontrollieren. Und das Andi noch auf Platz zwei fährt, ist einfach Klasse!“.
Im zweiten Rennen lag Guido Thierfelder nach dem Start auf Platz zwei hinter Teamkollege Andreas Rinke, geriet aber in der zweiten Runde mit Lennart Marioneck aneinander und musste auf die Wiese ausweichen, so dass er auf Platz sechs zurück fiel. Dazu gab es noch ein Verwarnung der Rennleitung, die der Peugeot-Pilot aber falsch interpretierte: „Ich habe die Flagge nicht genau erkannt. Ich bin vorsichtshalber in die Box gefahren, um nicht disqualifiziert zu werden.“ Somit musste Guido Thierfelder dem Feld hinterher fahren und nahm aber mit Platz acht noch einen Punkt aus dem letzten Rennen mit nach Hause.
img_4128Trotzdem durfte er noch zusammen mit Jens Weimann das Siegerpodest besuchen, da ja noch die Meisterehrung ausstand. So konnten Guido Thierfelder und Andreas Rinke nach dem Rennen noch zusammen feiern.
„Eine super Saison! Danke an das ganze Team für die Unterstützung und das tolle Auto! Und das Andi heute noch auf Platz zwei gefahren ist, freut mich umso mehr!“

Somit setzen Guido Thierfelder und ETH Tuning neue Maßstäbe:
12 von 16 Rennen gewonnen, 50 Punkte Vorsprung in der Fahrerwertung und 46 Punkte Vorsprung in der Teamwertung sind ein beeindruckende Bilanz. Dazu noch unser Newcomer, der in zwei Qualifyings auf Position eins uns zwei fährt und insgesamt 20 Punkte aus vier Rennen holt, machen das Team sehr Stolz.

Wir möchten uns auf diesem Wege bei allem Fahrern, Teams, der Organisation, allen Freunden, Fans und vor allem bei unseren Sponsoren und Ausrüstern bedanken, ohne die das Alles nicht möglich gewesen wäre!
Wir freuen uns auf die nächste Saison!

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