Rennserien


Professioneller Tourenwagensport mit großer Markenvielfalt:

Die Erfolgsstory der ADAC Procar setzt sich in diesem Jahr fort. Schon frühzeitig hat die Serienorganisation wichtige Rahmendaten beschlossen, die im Jahr 2011 einige Neuerungen beinhalten: In der Gruppe Procar 2000 werden jetzt neben den bekannten 2 Liter Saugmotoren auch die 1,6 Liter Turbomotoren nach dem neuen FIA-Reglement eingesetzt. In der Gruppe Procar 1600 bleibt alles beim Alten. Die wendigen Fahrzeuge mit 1,6 Liter Saugmotoren werden die Serie um spannende Rennaction bereichern. Die bisherige Division 3 wird es in diesem Jahr nicht mehr geben. Trotzdem wird die ADAC Procar wieder erstklassigen Tourenwagensport bieten. Und das Konzept fruchtet, denn es stellen sich in diesem Jahr neben dem Stamm der bekannten Mannschaften eine ganze Reihe neuer Teams und Fahrer dem Wettbewerb und sorgen damit für Internationalität und hohe Markenvielfalt.

www.adac-procar.de

Guido Thierfelder - Peugeot 207 Sport

Rallye 200

Rallyesportveranstaltungen

Hier wird eine Gesamtdistanz von maximal 200 km zurückgelegt. Maximal 35 km dieser Strecke bestehen aus so genannten Wertungsprüfungen (WPs), wobei es sich um abgesperrte Straßen (meist Feldwege, teilweise Industriegebiete bzw. Truppenübungsplätze, manchmal aber auch ganz normale Straßen und sogar Ortsdurchfahrten) handelt, die in möglichst kurzer Zeit abgefahren werden müssen. Bei den restlichen bis zu 165 km handelt es sich um so genannte Verbindungsetappen, die dazu dienen, vom Ende einer WP zum Start der nächsten WP zu gelangen. Bei diesen Verbindungsetappen handelt es sich um öffentliche (also nicht gesperrte) Straßen, auf denen unter Einhaltung der Straßenverkehrsordnung gefahren werden muss. Zusätzlich wird den Teams vom Veranstalter vorgegeben, wie lange sie für die jeweilige Verbindungsetappe zu brauchen haben, wobei insbesondere eine Unterschreitung dieser Vorgabe zu deutlichen Zeitstrafen führt.

www.rallye200-info.de

www.rallye-magazin.de


Benjamin & Wolfgang Schmitt - Citroën C2 R2

Benjamin & Wolfgang Schmitt - Citroën Saxo VTS

Bergrennen

DMSB Bergpokal für Tourenwagen
Berg-Cup Gruppe H

Motorsport auf für diesen Zweck abgesperrten, aber ansonsten normalen, öffentlichen Straßen. Das ganze noch überwiegend bergauf. Hauptsache das Ziel liegt höher als der Start.

www.berg-meisterschaft.de

www.berg-cup.de

Tim Verhoeven - Citroën AX

Manfred Schulte - Citroën AX Sport

Gleichmäßigkeitsprüfungen Nürburgring-Nordschleife

Eine Gleichmäßigkeitsprüfung (GLP) im Motorsport ist ein Wettbewerb, bei dem ein Auto oder Motorrad nicht wie in Rennen möglichst schnell und daher gefährlich bzw. kostenintensiv bewegt wird, sondern gleichmäßig, d.h. innerhalb von Sollzeiten.

Inhalt einer Gleichmäßigkeitsprüfung ist, eine vorgegebene Strecke in einer entweder vom Veranstalter oder vom Teilnehmer selber vorgegebenen Sollzeit bzw. Durchschnittsgeschwindigkeit zu durchfahren. Die Zeitmessung wird auf permanenten Rennstrecken meist mit den dort installierten Lichtschranken bzw. Transpondersystemen durchgeführt, auf öffentlichen Straßen kommt ein über die Fahrbahn gelegter Schlauch zum Einsatz, der die Zeitmessung per Luftdruck auslöst.

Auf Rundstrecken wie dem Hockenheimring dagegen muß die Ziellinie mit normaler Geschwindigkeit überfahren werden, abruptes Bremsen ist nicht zuletzt aus Sicherheitsgründen untersagt, ebenso wie das Anhalten.

Auf der 20,8 km langen Nordschleife dagegen wird auf der langen Geraden “Döttinger Höhe” eine Wartezone eingerichtet, die auch in den Sollzeit-runden der Rundstrecken-Challenge Nürburgring genutzt wird. Diese Zone ist ca. 1 Kilometer von der Ziellinie entfernt. So können die ersten 19 km nach Lust und Laune befahren werden, dann kann gewartet werden, und der Rest der Runde gemäß Sollzeit absolviert.

www.glp1.de


Susanne & Stefan Kusch - Citroën AX Sport


Marcus & Kurt Bernards - Citroën AX Sport


Lars Langenbach - Citroën Saxo VTS